100% erneuerbar in der Gemeinde Wohlen

Das Forum Wohlen führt am Dienstag, 3. September 2013 von 20h00 bis 22h00 im Kipferhaus in Hinterhappelen eine Informationsveranstaltung zum Thema 100% erneuerbar in der Gemeinde Wohlen durch.

Viele Fragen zu Energiewende!
Wie sieht diese Energiewende konkret aus? Kann der Umstieg auf saubere und erschwingliche Energien wirklich gelingen? Wer sind die Bremser der Energiewende? Was kostet sie? Werden die Energiepreise massiv ansteigen? Können wir wirklich auf Atomkraft verzichten, oder sollten wir sie als Option doch noch offen halten? Wie rasch kann der Umstieg erfolgen? Was können wir hier in der Gemeinde dafür tun? Was bringt die Energiewende dem lokalen Gewerbe?

Redner ist Dr. Rudolf Rechsteiner, Ökonom und alt Nationalrat 

[important]Gäste aus anderen Gemeinden sind herzlich willkommen![/important]

Das PDF zur Veranstaltung kann hier heruntergeladen werden.

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IG-Solar RWG zu Besuch im „Zero Emission Village“

„Geht zu denen, die können es am besten!“ – Dies war die Antwort auf unsere Frage an die Schweizerische Energiestiftung nach einem motivierten und kompetenten Betreiber eines lokalen Stromnetzes im süddeutschen Raum, den wir mal mit dem Ziel aufsuchen könnten, vor Ort zu zeigen, wie man mit einem hohen Photovoltaikstrom-Anteil erfolgreich umgeht.

Vom 21. bis zum 22. April 2013 sind also ein paar IG-Solar RWG Mitglieder nach Weilerbach in die Pfalz (Deutschland) ins „Zero Emission Village“ gereist.

Bernhard Roder hat einen Reisebericht verfasst, welcher hier heruntergeladen werden kann.

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KEV-Deblockierung auf gutem Weg

 

Die parlamentarische Initiative 12.400 betreffs der Kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV) befindet sich in der laufenden Sommersession in der Schlussrunde. Wie Swissolar schreibt, zeichnet sich ein akzeptabler Kompromiss ab (siehe auch Solarmedia vom 3.6.13).

Das Paket deckt verschiedene Anliegen ab: Erhöhung des KEV-Deckels auf 1.4 Rp./kWh, explizite Zulassung des Eigenverbrauchs, Entlastung von rund 600 Grossverbrauchern (nur wenn diese Effizienzmassnahmen ergreifen) und Einführung der Einmalvergütung (max. 30% der Investitionskosten) anstelle der KEV für Kleinanlagen. Letzteres sorgte für Kontroversen: Im Nationalrat wurde die Grenze bei 10 kW festgelegt (wie die im Bild gezeigte Anlage an der Aare bei Gösgen), vom Ständerat hingegen auf 30 kW erhöht.

In der Differenzbereinigung hat Ende letzter Woche der Nationalrat eineWahlmöglichkeit für Anlagen zwischen 10 und 30 kW beschlossen:Anlagenbetreiber können also zwischen der KEV und einer Einmalvergütung wählen. Für Anlagen unter 10 kW gilt diese Wahlmöglichkeit nur, sofern sie vor Ende 2012 bei der KEV angemeldet wurden. Das Stimmenverhältnis für diesen Kompromiss war mit 126:60 sehr deutlich, weshalb auch im Ständerat mit einer Zustimmung zu rechnen ist. Wichtig ist, dass das Geschäft in dieser Session abgeschlossen wird, damit die Gesetzesänderung per 1.1.14 in Kraft gesetzt werden kann – sofern kein Referendum dagegen ergriffen wird.

Die erwähnte Wahlmöglichkeit für Anlagen von 10-30 kW soll auch für Anlagen gelten, die seit Anfang dieses Jahres erstellt worden sind. Der Bundesrat wird in der Verordnung sicherstellen müssen, dass die Grenze von 30 kW in allen Gesetzen einheitlich definiert wird (vgl. 30 kVA DC für Planvorlagepflicht ESTI neu). Für Verunsicherung gesorgt hat unsere Aussage in der Sendung Espresso von Radio SRF, wonach Projekte unter 10 kW, die nicht vor Ende 2012 bei der KEV angemeldet wurden, vorsichtshalber erst nach Vorliegen einer Beitragsverfügung realisiert werden sollten. Aufgrund unserer inzwischen gemachten Abklärungen können wir entwarnen: Es wird auch für bereits realisierte Anlagen unter 10 kW einen einmaligen Beitrag geben.

 

 

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Photovoltaik und Brandvorbeugung

Auf Swissolar.ch finden Sie aktuelle Informationen zu Brandvorbeugung und Brandbekämpfung an Photovoltaikanlagen.

 

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Öffentlicher Anlass zu den Abstimmungen

Am Dienstag, 5. Februar 2013 findet um 20h00 im Gemeinschaftsraum, Eichholzweg 103 in Lätti ein öffentlicher Anlass zu den Abstimmungen vom 3. März statt.

  • Zur Abzockerinitiative spricht Corrado Pardini, Nationalrat, SP
  • Zu Bern erneuerbar referiert Urs Muntwyler, Grossrat, Grüne

Alle interessierten sind herzlich eingeladen.

 

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Informationsanlass 15. November 2012

[notice] PDF Version mit Bildern zum Download – Informationsanlass vom 15.11.12 [/notice]

Am 15.11.2012 organisierte die IG Solar RWG unter der Leitung von Christian Moy einen Anlass mit dem Thema „Einheimische Energie, Wärmeverbunde und Solarwärme“.

Ziele des Anlasses:

  • Vor Ort aufzeigen, was in Grossaffoltern und Schüpfen bereits für die Energiewende getan wird
  • Erläutern, wie Fernwärmenetze mit Holzschnitzel (lokale erneuerbare Energie!) funktionieren und welches Potential sie in weiteren Nachbargemeinden haben könnten
  • Synergien und Kombinationsmöglichkeiten mit Solarenergie (Thermisch, Photovoltaik) aufzeigen

 

Dazu stellten sich folgende Referenten zur Verfügung:

  1. Jürg Friederich: Präsident Burgergemeinde Grossaffoltern und treibende Kraft bei der Realisierung des Fernheizwerks mit Holzschnitzel
  2. Hans Affolter: Geschäftsleiter a energie ag und Geschäftsführer WLS AG (Wärmeverbund Lyssbach Schüpfen AG)
  3. ChristianMoy: Gründungsmitglied IGSolar RWG und Solarpionier

 

1. Präsentation Fernheizwerk Burgergemeinde Grossaffoltern

Zu Beginn des Anlasses trafen sich die interessierten Besucher vor der Fernheizzentrale der Burgergemeinde. Jürg Friederich erläuterte die ganze Prozesskette von der Holzgewinnung und Zwischenlagerung in den lokalen Wäldern über die Holzschnitzelanlieferung und die Förderung zum Ofen bis zur Steuerung und Überwachung des gesamten Fernheizsystems.

Nach der Besichtigung der Fernheizzentrale stellte sich Jürg Friederich im warmen Stefanssaal zahlreichen Fragen, u.a. zur Finanzierung, Wirtschaftlichkeit und Prozesssicherheit. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Fernheizsystem ökologisch, wirtschaftlich und vom Nutzerkomfort absolut mit anderen zeitgemässen Heizsystemen mithalten kann. Zudem bleibt der überwiegende Teil der Wertschöpfung in der Region und generiert wertvolle und sichere Arbeitsplätze.

Jürg Friederich erzählte schmunzelnd von den Anfängen und den vielen Hürden bis zur Realisierung. Man kann nur erahnen, wieviel Energie und Überzeugungskraft diese Phase ihm und seinen Helfern gekostet haben. Auf das Resultat können die Initianten sehr stolz sein.

 

2. Präsentation Wärmeverbund Lyssbach Schüpfen AG / a energy ag

Auch Hans Affolter hat von der Projektidee bis zur Fertigstellung des Wärmeverbundes Lyssbach Schüpfen AG zusammen mit seinen ‚Mitstreitern‘ ähnlich anforderungsreiche Phasen durchlaufen wie Jürg Friederich. Auch hier ging es darum, Hausbesitzer zu überzeugen und möglichst viele Anschlüsse zu gewinnen.

Die zu diesem Zweck gegründete WLS AG hat sich folgende Ziele gesetzt:

  • Erstellen und Betreiben eines Fernwärmenetzes in Schüpfen
  • Lieferung von Wärme (primär aus Holzenergie)
  • Förderung von erneuerbaren Energien (u.a. Solarenergie)

Das heisst, die WLS produziert neben dem Fernwärmesystem mit Holzschnitzel auch thermische Solarwärme zur Abdeckung der Sommermonate und Solarstrom. Interessierte Personen können sich mit einem individuellen Anteil an Quadratmetern Solarpanels an diesem Projekt beteiligen.

Für die Planung, Realisierung und Weiterentwicklung des Gesamtsystems war und ist ebenfalls Hans Affolter mit seiner Firma a energie ag zuständig. Die Firma beschäftigt 12 Mitarbeitende. Sie plant und setzt energieeffiziente Konzepte und Lösungen um, welche auch die Umweltverträglichkeit und die Schonung der natürlichen Ressourcen berücksichtigen.

Auch die Lösung in Schüpfen ist sehr beeindruckend. Aktuell sind 249 Wohnungen angeschlossen. Auch hier gilt: Das Fernheizsystem kann ökologisch, wirtschaftlich und vom Nutzerkomfort absolut mit anderen zeitgemässen Heizsystemen mithalten. Zudem bleibt auch hier der überwiegende Teil der Wertschöpfung in der Region und generiert sichere und wertvolle Arbeitsplätze. Hans Affolter und seine Teams von a energie und der WLS AG können auf ihre Arbeit stolz sein!

Download der Folien: Präsentation WLS A-Energie

 

3. Fernwärme-Holzheizung-Solarwärme-Photovoltaik im Vergleich mit Atomenergie und der Verbrennung von fossilen Brennstoffen

Christian Moy zeigte anhand einiger Tabellen die Vorteile der Heizung und Warmwasserauf- bereitung mit erneuerbarer Energie auf. Insbesondere wies auch er auf die hohe lokale Wertschöpfung, die in den letzten Jahren stark verbesserte Wirtschaftlichkeit und natürlich auf die ökologischen Vorteile hin. Das Potential ist enorm!

Download der Folien: Präsentation Energiewende

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Besuch bei zwei Solarpionieren in Unterseen

Lesen Sie hier den Bericht von einem IG Solar Mitglied, welches die zwei Solarpioniere Rotislav Novak und Armin Hemmi besucht hat. Diese hatten sich bereits von 20 Jahren das Ziel gesetzt, ihre Häuser CO2-neutral mit erneuerbarer Energie zu versorgen (Heizung, Warmwasser, Strom).

Laden Sie den Bericht als PDF Dokument herunter:  Besuch bei Solarpionieren in Unterseen

 

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IG Solar RWG Informationsanlass

Am 15. November 2012, um 20:00, findet in Grossaffoltern (Werkhof Fahrnigasse – Schulhaus, Stephanssaal) ein Informationsanlass mit dem Thema „Einheimische Energie, Wärmeverbunde & Solarwärme“ statt.

  • Besichtigung Heizzentrale der Burgergemeinde Grossaffoltern
  • Präsentation Wärmeverbund Lyssbach Schüpfen AG
  • Fernwärme – Holzheizung – Solarwärme – Photovoltaik
    Vergleichende Gegenüberstellung und Diskussion
Der Anlass ist kostenlos und alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Flyer downloaden

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KEV: Zuschlag bleibt bei 0,45 Rappen

Am Sonntag gab es von Swissgrid eine schlechte Nachricht für alle, die auf der KEV Warteliste für Photovoltaikanlagen stehen. Die KEV Abgaben bleiben weiterhin bei 0.45 Rappen pro kWh bestehen. 0.10 Rappen davon gehen in den Gewässerschutz. Nur 10 % der restlichen 0.35 Rappen fliessen in die Photovoltaik. Der Rest geht in die Subvention von Wind / Wasser / Biomasse Kraftwerken. Und genau diese Technologien stecken leider teilweise in langwierigen Bewilligungsverfahren.

Das Geld kann offenbar nicht für die schnell realisierbaren – und bereits realisierten –  Photovoltaikprojekte verwendet werden, weil gemäss Energiegesetz derzeit ein Jahres-Kontingenten (2012 rund 50 Megawatt) besteht.  Ein Schlag ins Gesicht vor allem auch für jene, die bereits eine Solaranlage gebaut haben und nur mit 10 Rappen pro Kilowattstunde entschädigt werden. Das ist ein sehr negatives Zeichen für alle jene, die sich den Bau einer eigenen Anlage auf dem Dach beschäftigen.

Mit Jahreskontingenten und Begrenzungen werden wir die Energiewende nicht schaffen…

Quelle: http://www.ee-news.ch/de/article/24785/kev-zuschlag-bleibt-weiterhin-bei-0-45-rappen-pro-kilowattstunde

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Besuch bei Sputnik Engineering / Solarmax

Am Dienstag, 29. Mai 2012, ist eine Gruppe von ca.15 Personen bei der Firma Sputnik Engineering AG in Biel zur Werksbesichtigung gewesen. Nach einer kurzen Vorstellung der Firma, konnten wir live zusehen, wie die SolarMax Wechselrichter der MT-Serie zusammengebaut wurden.

Zurzeit entsteht ein Neubau, welcher nach Minergie Standard erstellt wird. Auf dem Dach ist eine grosse Photovoltaik-Anlage geplant, deren Strom die Firma selber verbrauchen wird.

Interessant war die Info, dass Sputnik Engineering im Jahr 2011 einen Exportanteil von 95 % hatte.

Auf der Website von Sputnik Engineering können diverse Broschüren heruntergeladen werden.

Hier ein paar Impressionen:

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